Pädagogisch-Inhaltliches Konzept


Die Arbeit nach dem Orientierungsplan

Der Orientierungsplan für Bildung und Erziehung in baden-württembergischen Kindergärten und anderen Tageseinrichtungen, wurde 2006 in die Pilotphase geschickt. Alle pädagogischen Fachkräfte waren verpflichtet, sich entsprechend weiterzubilden. Bis heute ist er leider nicht verbindlich eingeführt, da dies mit sehr hohen Kosten einher geht. Die neue Landesregierung hat zugesagt, die Einführung voran zu bringen.

Das Kinderhaus Arche Noah setzt die Inhalte aufgrund seiner guten Rahmenbedingungen schon weitgehend um. Sie sind Grundlage für die päd. Konzeption des Hauses.

Spiel ist nicht Spielerei, es hat hohen Ernst, und tiefe Bedeutung. (Fröbel)

Grundlagen des Orientierungsplanes

1. Die Arbeit nach dem Orientierungsplan stärkt die Kinderperspektive. Sie geht von den Motivationen des Kindes aus und stellt die Fragen:

  • Was braucht das Kind ?
  • Was will das Kind?
  • Was kann das Kind?

2. Der Orientierungsplan ist ein Bildungskompass für Erzieherinnen und Erzieher, für Eltern und Lehrkräfte. Die Erzieherinnen der Arche Noah haben sich intensiv mit den Inhalten beschäftigt.

3. Der Orientierungsplan umfasst schwerpunktmäßig die Altersstufen 3 bis 6;

Bildungsprozesse von Geburt an werden aufgegriffen und auch im Kinderhaus mit Leben gefüllt.

4. Schwerpunkt ist der Mehrperspektivische Ansatz: die Zusammenschau verschiedener Wissenschaften (Frühpädagogik, Sozialpädagogik und Schulpädagogik, Entwicklungspsychologie, Motivationspsychologie, Gehirnforschung, Theologie).

5. Der Orientierungsplan enthält Verbindliche Zielsetzungen, und dennoch Gestaltungsfreiheit in der Umsetzung durch die Berücksichtigung der individuellen Konzeption und des Profils der Einrichtung.
6. Spielen ist die elementare Form des Lernens; Bewegung der Motor der Lernentwicklung, Motivationsentwicklung und Anstrengungsbereitschaft.

Kurz: Spielen ist lernen!

Wenn ihr Kind Ihnen morgen erzählt, es hätte nur gespielt, so können Sie sicher sein: es hat dabei eine ganze Menge fürs Leben gelernt.

7. Die pädagogische Begleitung und Förderung im Kinderhaus ist ganzheitlich, entwicklungsangemessen, individuell, projektorientiert, kreativ, aktiv- entdeckend, forschend.

8. Die Inhalte sind aufgeteilt in 6 Bildungs- und Entwicklungsfelder:

Die Sprachförderung spielt eine zentrale Rolle.

9. Die Arbeit der pädagogischen Fachkräfte hat sich wesentlich verändert und erweitert: Entwicklungsbeobachtung und -dokumentation, verstärkte Teamarbeit, Möglichkeit des Austauschs auch mit anderen Einrichtungen.

Das Kinderhaus ist selbst eine lernende Organisation.

10. Die Vorbereitung auf die Schule im letzten Kindergartenjahr und Förderung der Schulfähigkeit durch Kindergarten und Schule, sind wichtiger Bestandteil der Kinderhausarbeit.

Die Kooperation mit den anschließenden Bildungseinrichtungen ist individuell und passgenau abgestimmt.

11.Weitere Kooperationen, der "Blick über den Tellerrand" ist erstrebenswert: Im Kinderhaus z.Bsp: Projekte wie Flipsi und Kasimir, Besuch der Musikschule Frau Schön, Beteiligung am Lesevormittag, Waldtage, Kirchenbesuche, Theateraufführungen im Kinderhaus, Markungsputzete......